Nachsorge, die schützt und unterstützt.

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Krebs kann jeden treffen, ganz gleich wie alt man ist!

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 337 von 100.000 Frauen an Krebs. Die häufigste Krebsart bei Frauen ist der Brustkrebs. Krebs kann aber auch im Gebärmutterkörper, am Gebärmutterhals, in den Eierstöcken und an der Scheide entstehen.

Die Diagnose einer Krebserkrankung ist für die meisten Menschen ein einschneidendes Erlebnis. Der Umgang mit den Ängsten und Sorgen, Verarbeitungsprozesse und Akzeptanz fordert häufig viele Gespräch und viel Zeit.

Eine Krebserkrankung an den weiblichen Sexualorganen hat nicht nur bei jüngeren Frauen eine große Auswirkung auf das weitere Leben. Partnerschaft und die Sexualität können sich verändern. Eine vertrauensvolle ärztliche Begleitung können hilfreich sein, mit der Krebserkrankung und den Folgen einer Therapie umzugehen.

Krebsnachsorge –
Wir sind weiterhin für Sie da

Auch nach Ihrer Behandlung im Krankenhaus lassen wir Sie nicht allein. Wir begleiten Sie einfühlsam und professionell im Rahmen der Krebsnachsorge.

Bei diesen Terminen steht Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden im Mittelpunkt. Sie haben ausreichend Zeit, Fragen zu stellen, Sorgen zu teilen oder Beschwerden zu besprechen.
Oft geht es auch um Themen, die über die reine medizinische Betreuung hinausgehen:
Ihr Berufsleben, soziale Angelegenheiten, Anschlussheilbehandlungen oder persönliche Ängste – wir hören zu und unterstützen Sie in allen Belangen.

Denn: Sie sind nicht allein – wir gehen diesen Weg gemeinsam mit Ihnen.

Die gynäkologischen Krebsnachsorge­untersuchungen
sollten in regel­mäßigen Intervallen stattfinden

Nach Abschluss der Behandlung beginnt die Krebsnachsorge in den ersten 3 Jahren alle drei Monate. Im 4. und 5. Jahr nach der Erkrankungsdiagnose bieten wir Ihnen einen Nachsorgetermin alle sechs Monate an.

Die Untersuchungen dienen nicht nur der Kontrolle des Heilungsverlaufs, sondern bieten auch die Möglichkeit, körperliche und seelische Folgen der Erkrankung oder Therapie zu lindern.

Dazu gehören zum Beispiel:
• Physikalische Maßnahmen wie Lymphdrainage
• Rehabilitationsmaßnahmen oder die Verordnung spezieller Hilfsmittel
• Regelmäßige körperliche Untersuchungen, Ultraschalluntersuchungen oder Mammographien nach Brustkrebs
• Beratung zu Medikamenteneinnahme, Nebenwirkungen, Dosisanpassung oder Dauer der Therapie

Ein besonderes Ziel ist, ein mögliches Rezidiv (Wiederauftreten der Erkrankung) frühzeitig zu erkennen, um eine geeignete Therapie so schnell wie möglich einzuleiten.

Hahne-krebsnachsorge